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Cybersicherheit ist der Schlüssel zur erfolgreichen Digitalisierung

Magenta-Security-Fachkongress

Anfang März lud die Telekom zum 3. Magenta-Security-Fachkongress nach Bonn ein. Hier wurde deutlich, dass IT-Sicherheit der Schlüssel zur erfolgreicher Digitalisierung ist. Rohde & Schwarz Cybersecurity war auch dieses Jahr wieder vor Ort. Das Fazit ist eindeutig: wir konnten feststellen, dass IT-Sicherheit immer breiter in der Gesellschaft als ein entscheidender Faktor wahrgenommen wird. Und das nicht nur für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen, sondern ebenfalls für die gesellschaftliche und politische Weiterentwicklung.

Telekom stellt Forderungen auf

Dirk Backofen, Leiter des Bereichs „Telekom Security“ wiederholte in seiner Keynote Forderungen, die eigentlich nicht mehr neu sind, aber wo die Umsetzung weiterhin lückenhaft ist. Dazu gehört das Prinzip „Security by Design“: IT-Sicherheit soll bei der Entwicklung von neuen Produkten und Dienstleistungen bereits ein elementarer Bestandteil sein. Unternehmen sollen laut Backofen mehr Verantwortung tragen, z.B. indem Sie zu regelmäßigen Vulnerability-Scans ihrer IT-Systeme verpflichtet werden. Wichtig ist auch, dass Unternehmen sich umfassender gegen fortgeschrittene, andauernde Angriffe (Advanced Persistent Threats) absichern. Dabei reicht es nicht aus, das Ausführen von Skripten in Microsoft-Produkten zu unterbinden. Verschiedene technische Umrüstungen und neue IT-Konzepte sind vonnöten.

Relevanz des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Arne Schönbohm, Präsident des BSI, machte in seiner Rede auf dem Fachkongress noch einmal deutlich, wie relevant das Bundesamt für das Vorantreiben des Themas IT-Sicherheit und Digitalisierung ist. Aus seiner Sicht ist es essentiell, dass es eine zentrale Stelle dafür gibt. Kontraproduktiv sind dagegen eine Vielzahl von Anlaufstellen. Das führe am Ende nur dazu, dass sich keiner mehr zuständig fühlt. Die Stellung des BSI diesbezüglich wird für ihn besonders dadurch deutlich, dass es im Koalitionsvertrag an entscheidenden Stellen bereits bedacht wird. Perspektivisch will er Abkommen mit Bundesländern und Kommunen abschließen, damit diese die Erkenntnisse des Bundesamts optimaler nutzen können.

Falls Sie noch mal nachlesen wollen, welche Workshops an den zwei Tagen in Bonn stattgefunden haben,  schauen Sie hier noch mal nach: http://www.magenta-security-kongress.de/src/files/TFMS_2018_Breakout_en.pdf

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