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Hyper-V und Browser in the Box

Das komplette Sicherheitspaket

Bis dato lief Browser in Box mit der Virtualisierungslösung VirtualBox von Oracle. Ab sofort gibt es Browser in the Box aber auch in Verbindung mit Microsofts Virtualisierungslösung Hyper-V. Browser in the Box ist mit Hyper-V auf Windows 10 ab der Anniversary Edition kompatibel und nach wie vor mit VirtualBox ab Windows 7. In der Vergangenheit gab es bei einer Neuinstallation von Windows 10 das Problem, dass Hyper-V automatisch aktiviert wurde und somit VirtualBox von Oracle nicht mehr funktionierte. Das hat das Entwicklerteam rund um Browser in the Box dazu bewogen, die Endpoint-Sicherheitslösung auch mit Hyper-V kompatibel zu machen. Gute Nachrichten also für die Kunden, die ein Update auf Windows 10 deswegen bisher vermieden haben und für diejenigen, die bereits auf die Virtualisierungslösung Hyper-V in Kombination mit den Sicherheitsfeatures von Windows 10 bauen.

Was bedeutet das konkret für IT-Administration?

Für IT-Administratoren bedeutet diese neue Möglichkeit der Virtualisierung, dass bei der Installation von Browser in the Box auf einem Windows-10- Betriebssystem der Admin nun entscheiden kann, ob er VirtualBox oder Hyper-V nutzt.

Hyper-V und Browser in the Box: ein komplettes Sicherheitspaket

Mit Hyper-V und Browser in the Box bekommt man ein komplettes Sicherheitspaket. Zum einen, weil mit der Hyper-V-Variante die virtualization-based Security Features von Windows 10 bzw. Windows Defender genutzt werden können. Damit steht ein gut abgesichertes Betriebssystem als Host bereit. Und zum anderen schützt Browser in the Box umfassend vor Schadsoftware und Bedrohungen aus dem Internet.

Was sind die Security Features von Windows 10?

Zu den Sicherheitsfunktionen virtualization-based Security Features von Windows 10 bzw. Windows Defender gehört z.B. der Windows Defender Credential Guard. Dieser sorgt dafür, dass das Betriebssystem und die Login-Credentials der Nutzer strikt voneinander getrennt werden, um so z.B. ungewollte Rechteausweitung (Privilege Escalation) zu verhindern. Dazu kommt der Windows Defender Device Guard, eine Sicherheitsfunktion, die App-Whitelisting- und -Code-Integritätsrichtlinien verwendet. Das Ziel ist, Benutzergeräte vor schadhaftem Code zu schützen, der das Betriebssystem gefährden könnte. Die IT-Administration kann den Device Guard zusätzlich im Virtual Secure Mode (VSM) verwenden. Dabei gibt es einen Windows Hypervisor-geschützten Kernel, der auf Virtualisierungsebene dazu beiträgt, fehlerhafte Treiber und Dateien vom System fernzuhalten.

Sie wollen Browser in the Box mit Hyper-V, was müssen Sie jetzt tun?

Der Support von Rohde & Schwarz Cybersecurity informiert bereits bestehende Kunden via E-Mail über die neue Release-Version. Falls Sie aber noch Fragen haben, dann kontaktieren Sie unseren Support unter support.rscs@rohde-schwarz.com oder gehen Sie zu Ihrem Support-Portal, um weitere Details zur Installation zu erfahren.

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